Und was ist Glück?
In meinem letzten Beitrag habe ich mich dazu geäußert, dass ich esse, um mich glücklich zu machen. Und ich insbesondere dann essen, wenn am Tag nichts passiert ist, das mich glücklich macht.
Eine Bekannte hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Frage nach dem, was Glück eigentlich ist, viele prevalenter ist. Wann fühle ich mich glücklich bzw. was definiere ich als Glück? Oder Zufriedenheit? Wann ist dieser Punkt erreicht?
Und will ich nicht irgendwann immer mehr? Substituiere ich am Ende dann nicht einfach nur das Essen, das ich dann vielleicht unter Kontrolle habe, mit etwas anderem? Online shopping? Nase bohren? Sex? Stundenlang am Handy daddeln?
Ist es wie mit den Kohlehydraten? Je komplexer, desto länger machen sie satt. Also je komplexer das Erreichen des Glücksgefühls, desto länger hält es an?
Ich zehre von schönen Erlebnissen, die nunmal etwas Aufwand bedeuten, länger, als von der leckeren Sahnetorte von letzter Woche. Die hatte ich sogar bis gerade eben wieder vergessen. Aber nicht das Treffen mit meinen Freunden.
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